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Bist Du eigentlich mit Deinem Leben zufrieden? Jedoch hattest Du in Deiner Vergangenheit traumatische Erlebnisse? Traumata und Flashbacks können Dich stark an einem erfüllten Leben hindern. Deshalb erfährst Du in diesem Beitrag von mir, wie Du ein Trauma heilen kannst. Schnell, einfach und schmerzlos.

Was ist ein Trauma?

Wenn man von Trauma spricht, meint man ein Erlebnis, in dem Du Dich ausgeliefert und hilflos gefühlt hast. Entweder war dieser Moment für Dich lebensbedrohlich oder er hat so auf Dich gewirkt. Beides kann Spuren in der Psyche hinterlassen. Auch Kindheitserfahrungen können traumatisierend wirken. Häufig wirken sie bis ins Erwachsenenalter. Umso wichtiger ist es, ein Trauma heilen zu wollen. Alte Wunden sind da, um geschlossen zu werden.

Trauma heilen: Wodurch können Traumata ausgelöst werden?

Traumata werden automatisch mit einem Schocktrauma in Verbindung gebracht. Dennoch gibt es mehrere Arten von Traumata, die nicht unbedingt mit einem bestimmten belastenden Ereignis zusammenhängen.

Schocktrauma

Erlebst Du etwas, dass Dich schockiert und Dich langfristig negativ beeinflusst, spricht man von einem Schocktrauma. Beispielsweise, wenn Du einen Unfall, eine Trennung oder eine Vergewaltigung miterlebt hast. Dabei warst Du mit der Situation überfordert und hast Dich hilflos gefühlt. Somit kann ein einziges Ereignis unser Leben negativ beeinflussen.

Entwicklungstrauma

Darüber hinaus gibt es auch Entwicklungstraumata. Was versteht man darunter? Unsere Persönlichkeit kann auch durch alltägliche Erlebnisse geformt werden. Somit auch Traumata entstehen, die unsere Zukunft beeinflussen. Oftmals leidest Du unbewusst und weisst gar nicht, dass es ein Trauma zu heilen gibt.

Beispiele hierfür sind etwa eine Operation, ehemalige Beziehungen, die Du nicht als belastend erlebt hast oder ein Lehrer, der Dich abwertend behandelt hat. Häufig merken wir erst rückblickend, dass uns ein Lebensabschnitt nachhaltig geprägt hat.

Sekundärtrauma

Hierzu zählen Ereignisse, in denen Du Augenzeuge eines Schockmoments wurdest. Zum Beispiel, wenn Du einen Flugzeugabsturz, einen schweren Unfall oder eine Gewalttat gesehen hast. Zwar warst Du physisch nicht direkt involviert, aber dennoch emotional.

Soziales Trauma und generationsübergreifendes Trauma

Beim sozialen Trauma ist eine gesamte Gruppe von traumatischen, gesellschaftlichen Ereignissen betroffen. Zudem gibt es auch das generationsübergreifende Trauma. Wie der Name schon sagt, wird es unbewusst von Generation zu Generation weitergeben. Dies geschieht sehr häufig unbewusst. Nichtsdestotrotz hilft auch hier „Trauma heilen“ und die Vergangenheit loslassen.

Trauma heilen: Was sind Flashbacks?

Kennst Du das? Plötzlich erlebst Du das traumatische Ereignis vor Deinem inneren Auge. Dabei fühlt es sich real an. So, als ob Du das Trauma gerade noch einmal erleben würdest. Auch, wenn Du in dem Moment in Sicherheit bist, sind Flashbacks belastend. Hinzukommen starke Emotionen und oft auch körperliche Symptome. Beispielsweise Schweissausbrüche, Herzrasen oder Schwindel. In Dir spielt sich der Film Deiner Vergangenheit ab. Um derartige Flashbacks zu verhindert, musst Du Dein Trauma heilen.

Möglicherweise gibt es auch bestimmte Orte, Geräusche oder Gerüche, die in Dir Flashbacks auslösen. In dem Fall wirst Du von Aussen getriggert. Immer, wenn Dich etwas an damals erinnert. Bei jeder Person kann das ein anderer Auslöser sein.

Warum bin ich traumatisiert?

Möglicherweise fragst Du Dich, warum gerade Du traumatisiert bist. Vielleicht kennst Du andere Menschen, die ähnliches erlebt haben, aber nicht emotional belastet sind. Ob Du eine Traumatisierung entwickelst oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab:

  • Erziehung: Wie gingen Deine Bezugspersonen mit Belastung um?
  • Resilienz: Wie widerstandsfähig ist Deine Psyche?
  • Sozialer Rückhalt: Fühlst Du Dich von Deinem Umfeld geliebt und unterstützt?
  • Selbstregulation: Hast Du gelernt, wie Du gut mit Deinen Emotionen umgehen kannst?

Wie Du siehst, kann es verschiedene Ursachen dafür geben, dass eine Traumatisierung entsteht. Viel wichtiger ist jedoch, ein Trauma heilen zu wollen. Wir blicken in die Zukunft und nicht in die Vergangenheit.

Trauma heilen: Wie erkenne ich Traumata?

Auswirkungen von Traumata können sich in allen Lebensbereichen bemerkbar machen. Beispielsweise indem Du Dich innerlich rastlos und getrieben fühlst. Jedoch etwa auch, indem Du kein Interesse mehr an Dingen hast, die Dir früher Spass gemacht haben.

Häufig hast Du Albträume zu den Geschehnissen. Auch Schlafstörungen können sich zeigen. Manchmal sind Deine Stimmungsschwankungen enorm: Von Wut über Trauer bis hin zu Angst ist alles dabei. Aber auch das Gegenteil kann der Fall sein. Indem Du alle Gefühle wegschiebst und Dich nur noch taub fühlst.

Vermeidungsverhalten, Rückzug und Alarmbereitschaft

Du vermeidest alles, was Du mit dem Trauma verbindest. Sowohl Situationen als auch Emotionen und Gedanken. Vielleicht bist Du seit damals auch überaus wachsam und tust alles, um nie wieder in so eine schreckliche Situation zu kommen. Seit dem Erlebnis bist Du oftmals aggressiv und gereizt.

Du schämst Dich für das Ereignis und sprichst mit niemandem darüber. Was häufig etwa bei Vergewaltigungen der Fall ist. Seit dem Trauma bist Du extrem schreckhaft. Hier zeigt sich ein Zeichen, dass Dein Organismus in einem permanenten Alarmzustand ist. Vielleicht kannst Du Dich auch viel schlechter konzentrieren als zuvor.

Trauma heilen gegen Zukunftsängste

Viele Betroffene sehen ihre Zukunft düster. Vor allem, weil sie in der ständigen Angst leben, dass sich die Vergangenheit wiederholen könnte. Oftmals stehen sie sich auch selbst mit negativen Glaubenssätzen im Weg. „Ich werde nie den Richtigen finden, denn alle Männer sind so.“ Klarerweise wird es mit diesem Mindset schwieriger, ein glückliches Leben zu führen.

Körperliche Reaktionen bei Traumatisierung

Neben den psychischen Symptomen zeigen sich auch körperliche Reaktionen. Vor allem, wenn Du mit auslösenden Reizen konfrontiert wirst. Hier werden Erinnerungen oder Gefühle von damals aktiviert. Wenn das der Fall ist, zeigt sich das etwa durch steigenden Blutdruck, Beklemmungsgefühl oder Herzrasen. In solchen Momenten kannst Du nicht mehr klar denken.

Nach traumatischen Erfahrungen ändert sich oft auch das körperliche Erregungsniveau. Wodurch die vorhin aufgezählten Symptome auftreten können. Jetzt weisst Du, wie sich ein Trauma zeigen kann. Viel wichtiger ist jedoch, wie Du ein Trauma heilen kannst.

Wie kann ich ein Trauma heilen?

Als EFT-Coach bin ich der Überzeugung, dass ein Trauma heilen einfach, schmerzlos und nachhaltig geschieht. Genauso arbeite ich auch in meiner Praxis in Solothurn. Je nachdem, was für Deine Lebensgeschichte passender ist, arbeiten wir mit der EFT-Klopfakupressur, der Trauma Buster Technique oder der Timeline-Therapie.

Trauma heilen mit EFT

Sowohl bei Folgen von Traumata als auch bei Flashbacks bist Du in der Situation gefangen. Nach wie vor wird Dein Denken, Handeln und Fühlen von früheren Verletzungen beeinflusst. Hinzu kommen Glaubenssätze, die sich in Dir manifestiert haben. EFT führt körperliche und psychische Probleme auf eine Energieblockade in uns zurück.

Was wir Trauma nennen, ist eine Blockade im Energiefluss. Dieses nehmen wir als schmerzliche Emotion wahr. Indem wir bei EFT auf bestimmte Punkte drücken, während wir uns auf Deinen Auslöser fokussieren, kann das Trauma heilen. Hierbei werden neue Gehirnverbindungen geknüpft. Wir schaffen in Bezug auf das negative Ereignis eine neue Bewertung. Mehr zur heilsamen Wirkung der EFT-Klopfakupressur findest Du hier.

Trauma Buster Technique bei Traumatisierungen

Bei der Trauma Buster Technique (kurz TBT) kommen mehrere Ansätze zusammen. Erstens spielen bei dieser Coaching-Methode Techniken aus NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und EFT (Emotional Freedom Techniques) eine Rolle. Zweitens wenden wir in der Sitzung sie auch Atemtechniken und Hypnotherapie an. Indem wir in der Einheit alte Verbindungen im Gehirn lösen, können neue entstehen. Folglich können wir auch Dein Trauma heilen.

In nur vier Schritten verändern wir die Biochemie in Deinem Gehirn und lösen die Belastung auf. TBT ist hochwirksam. Erfahrungsgemäss braucht es deshalb nur eine Sitzung. Während des gesamten Prozesses erlebst Du keine Retraumatisierung. Wir arbeiten mit Geräuschen, Worten und Bilder, an die Du Dich erinnern kannst. Gefühle halten wir auf Distanz. Hier erkläre ich Dir diese hocheffiziente Methode genau.

Timeline-Therapie

Eine weitere Methode, die ich als Coach als hilfreich erachte, ist die Timeline-Therapie. Bei dieser Methode handelt es sich um eine wirksame Hilfe gegen Traumatisierung. Gemeinsam sehen wir uns eine konkrete Situation in der Gegenwart an, in der Du Dich belastet fühlst. Während Du die Augen schliesst und an das Ereignis denkst, schauen wir, wo im Körper Du dies wahrnimmst. Im nächsten Schritt bewertest Du es auf einer Skala von 1 bis 10.

Im Zuge der Timeline-Methode beziehen wir uns auf verschiedene Achsen:

  • Gegenwart: Was ist aktuell belastend?
  • Vergangenheit: Welches vergangene Ereignis erinnert Dich an dieses Gefühl?
  • Zukunft: Was macht Dir Angst?

Wir decken auf, woher Deine Belastung kommt. Zudem betrachten wir mehrere Achsen (auch generationsübergreifende sind möglich). Während der gesamten Timeline-Therapie wirst Du von mir als Coach begleitet. Ein Ablauf dieser Methode sieht dann so aus.

Abschliessendes Fazit zum Thema Trauma heilen

Alle von uns haben eine individuelle Vergangenheit. Meist sind in dieser auch traumatische Dinge geschehen. Dennoch kein Grund, weiter darunter zu leiden. Um ein Trauma heilen zu können, brauchst Du keine langwierigen, retraumatisierenden Methoden. Bist Du bereit, Deine Geschichte neu zu definieren? Dann freue ich mich, gemeinsam mit Dir zu arbeiten.

Möglicherweise möchtest Du Deine Themen lieber mit einer Therapeutin bearbeiten? Ilse Lambregtse – bietet die Methoden auch an.

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