Das Braesi-Team

Vor allem bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, kann es je nach Thema einfacher sein, andere für sich sprechen zu lassen oder die Rollen zu tauschen. Dann steht Ihnen auf Wunsch das ganze Braesi-Team zur Verfügung.

Peterchen & Ilselotte

Peterchen und Ilselotte lieben es mit Kindern zu klopfen. Sie sind ein eingespieltes Team und konnten schon so manchem kleinen und jüngeren Klienten weiterhelfen. Die Puppen dienen oft als idealen “Eisbrecher”, um mit Kindern zu klopfen.

Die Puppe als Kind

Die Puppe ist wie ein Kind. Vielleicht hat sie ein Meerschweinchen und einen Grossvater, wünscht sich schon seit Jahren ein Pony zum Geburtstag, das sie aber nie bekommt. Oder sie malt gerne und möchte später mal zur Feuerwehr. Vor allem zeigt sie ihre Gefühle und das ist vielleicht der grösste Unterschied zwischen ihr und einem Erwachsenen. So kann sie vor Begeisterung übersprudeln, lustlos vor sich hin muffeln, ängstlich, bockig oder traurig sein. Sie kann nachdenklich schweigen oder zufrieden vor sich hinsummen. Sie erträgt es nicht, wenn jemand unglücklich ist und noch viel weniger, wenn sie selber unglücklich ist. Sie kann sehr nett und freundlich sein, aber nicht immer. Ihre Stimmung verändert sich manchmal sehr plötzlich. Sie hat es nicht gelernt, sich zu verstellen oder ihre Gefühle zu unterdrücken – und das macht ihre Unschuld aus. Die Puppe lebt im Augenblick. Sie übernimmt die Rolle des Narren.

Was haben die Puppen mit Erwachsenen gemeinsam?

Das, was wir früher als Kind und/oder auch als Teenager erlebt haben, ist bis zu den kleinsten Einzelheiten in unserem Gedächtnis gespeichert. Wenn wir heute in ähnliche Situationen kommen, werden Erlebnisse aus der Kindheit in uns wach und wir erleben wieder dieselben Gefühle, Gedanken und dieselben körperlichen Empfindungen. Wenn wir zum Beispiel ein Lied aus unserer Kindheit hören oder ein Märchen, ein Buch, das für uns wichtig war, wieder in der Hand halten, dann fühlen wir uns dieser Zeit ganz nah. Auch wenn wir verletzt werden oder Angst haben, sind die früheren leichten und schweren Erfahrungen wach. Ähnliche Erlebnisse von heute bringen die unserer Kindheit ins Schwingen – wie eine Stimmgabel die Andere. So sind nicht allein die Erfahrungen gespeichert, sondern das Lebensgefühl von uns als wir klein waren; unsere damalige Identität. Unsere Persönlichkeit als Kind in den verschiedenen Altersstufen ist im Gedächtnis unverändert vorhanden. Es passt daher, wenn wir sagen, «das Kind» in uns ist noch da.