6 systemische Checks - "der Frühjahrsputz"

Familie prägt jeden, auch Dich. Denn mit diesen Menschen bist Du am stärksten verbunden. Weil die Herkunftsfamilie so stark wirkt, ist sie von grosser Bedeutung. Da gibt es gute und schlechte Erfahrungen. Und sie reichen weit in das Erwachsenenalter hinein. Auch die spätere «Wahlfamilie» beeinflusst Dein Leben erheblich. Hierbei helfen 6 systemische Checks.

Sie wurden für diese Thematik entwickelt. Denn Sie räumen auf familiärer Ebene auf. So erhältst Du Klarheit. Dank den systematischen Checks kannst Du ein freieres und unbelasteteres Leben führen. Oft führen die Checks dazu, dass bessere berufliche und private Entscheide getroffen werden können.

Damit wir Dein Familienbild schrittweise nachvollziehen können, sind wir in gutem Austausch miteinander. Dies machen wir solange, bis Du Klarheit hast. Dabei braucht es keine Hilfspersonen. So integrieren wir Dein gesamtes Beziehungsfeld aus Herkunfts- und Wahlfamilie.


6 systemische Checks - das grosse Aufräumen

1.

Systemischer Check Nr. 1 - Äusseres Bild der Herkunftsfamilie

Im ersten Schritt schauen wir die Entstehung Deiner Herkunftsfamilie an. So erkennst Du, in welche Situation Du hineingeboren wurdest. Auch wie die anderen Familienmitglieder darauf reagiert haben, ist von Bedeutung. Doch hier geht es nicht um Bewertungen, sondern wir eruieren lediglich den damaligen Ist-Zustand.

2.

Systemischer Check Nr. 2 - Männliches und weibliches Kraftwerk


Nun wenden wir uns Deiner männlichen und weiblichen Familienlinie zu. Denn diese beiden Pole sind äusserst wichtig. Vielleicht führst Du Familienmuster weiter. Sobald diese aufgedeckt sind, erkennst Du Erlebnisse Deiner Mutter oder Deines Vater. Denn diese können Dein heutiges Leben stark entlasten.

3.

Systemischer Check Nr. 3 - Geordnetes inneres Bild der Herkunftsfamilie


Wir schaffen zusammen Ordnung. Durch das Erkennen bestimmter Konstellationen fällt es Dir leicht, alles an seinen Platz zu rücken. So entsteht innere Ordnung. Und Du kannst zur Ruhe kommen. 

4.

Systemischer Check Nr. 4 - Ablösung von der Herkunftsfamilie


Nun findest Du Deinen Platz im Leben. Durch den Frieden mit der ganzen Familie fällt viel Druck von Dir ab. Von inneren Zwängen befreit, kannst Du loslassen. Ohne die belastenden Prägungen Deiner Herkunftsfamilie atmest Du wieder auf.

5.

Systemischer Check Nr. 5 - Ist-Zustand der Wahlfamilie


Weshalb lebst Du heute in der gegebenen Beziehungssituation? Diese Frage ist interessant. Vielleicht hast Du selbst eine Familie gegründet. Oder Du lebst in einer Partnerschaft mit oder ohne Kinder. Oder Du bist Single. Auch hier schauen wir uns die Ist-Situation an ohne Beurteilung.

6.

Systemischer Check Nr. 6 - Ordnung der Wahlfamilie


Dieser letzte Schritt gilt dem Aufräumen Deiner aktuellen Beziehungen. So werden etwaige Spannungen entschärft. Als Abschluss rücken wir alles an den richtigen Platz. Dabei geht es darum, dass Du eine stimmige Nähe oder Distanz herstellst. Denn so kannst Du zu einem unabhängigen Leben finden. Und Frieden erfüllt Dich, weil Du Dich gelöst hast. 

Bevor wir mit den 6 systematischen Checks starten, bitte ich Dich, den angefügten Anamnese-Bogen auszufüllen. Dadurch arbeiten wir effizienter und zielorientierter. 
Du kannst mir den Bogen via E-Mail zustellen oder per Postweg an:
Peter Braesigke, Kirschbaumstrasse 19, 4500 Solothurn.

System-Aufstellen - was ist das überhaupt? 

Das Vorgehen beim Systemaufstellen ist zunächst denkbar einfach: Die Seminar-Teilnehmer sitzen im Kreis und bilden in ihrer Mitte eine Art Bühne, auf der verschiedene Systeme aufgestellt werden können. Ein System kann z.B. sein: Die Herkunftsfamilie (Eltern und Geschwister), die Wahlfamilie (Ehepartner und Kinder), aber auch eine Firma oder ein Organsystem. Wenn nun einer der Teilnehmer beispielsweise seine Herkunftsfamilie aufstellt, wird er einen Teilnehmer auswählen, der den Vater spielt, eine Teilnehmerin wird die Mutter darstellen, ein Teilnehmer wird den Aufsteller selbst auf der Bühne vertreten und je ein Teilnehmer wird für jedes Geschwister aufgestellt.

Und nun passiert das Wundersame: Die Stellvertreter auf der Bühne beginnen, sich genau so zu fühlen und zu verhalten wie die Personen, die sie vertreten. Wie ist das möglich? Die vermutlich einzige vernünftige Erklärung ist die Existenz so genannter „morphogenetischer Felder“, wie sie der britische Zellbiologe Rupert Sheldrake postuliert hat.

Die Aufgabe des Moderators ist es nun, möglichst viele „versteckte“ Informationen aus diesem System heraus zu holen und die Eigendynamik des Systems so geschickt zu nutzen, dass daraus ein therapeutischer Nutzen gezogen werden kann oder (besonders bei geschäftlichen Aufstellungen) die richtigen Entscheide getroffen werden.

Anmerkung: Im 1:1 Coaching gibt es logischerweise keine Seminarteilnehmer. Die Systeme werden jedoch auch aufgestellt. Im Coaching, ganz individuell.