Glaubenssätze auflösen mit EFT
Lesezeit ca. 9 Minuten

Seit Jahren wünschst Du Dir eine glückliche Beziehung, doch es funktioniert nicht? Vielleicht läuft es im Job nicht so, wie Du es Dir vorstellst. Ich rate Dir, Deine unterbewussten Überzeugungen näher zu betrachten. Höchstwahrscheinlich hast Du destruktive Gedanken, die Dich hindern. Deshalb erkläre ich Dir in diesem Beitrag, wie Du Glaubenssätze auflösen kannst. Als Bonus verrate ich Dir eine hochwirkungsvolle EFT-Methode.

Was sind Glaubenssätze?

Durch negative Überzeugungen machen wir uns das Leben selbst schwer. Darunter versteht man Sätze, die wir uns bewusst oder unbewusst vorsagen. Überzeugungen, nach denen wir leben. Wir sind überzeugt, dass diese Glaubenssätze wahr sind. Ob wir negative Gedankenmuster haben, merken wir daran, dass wir im Leben blockiert sind.

Dabei drehen sich unsere Glaubenssätze häufig um unseren Selbstwert, unsere Beziehungen oder Glück und Erfolg. Kannst Du Dir ein Leben ohne Blockaden vorstellen? Ich verspreche Dir: Ein glückliches Leben ist möglich. Dazu müssen wir aber Deine Glaubenssätze auflösen.

Glaubenssätze auflösen: Wie entstehen Überzeugungen?

Natürlich sind wir nicht mit inneren Überzeugungen über die Welt geboren worden. Jedoch hat etwa unsere Herkunftsfamilie in uns innere Gedankenmuster gepflanzt. Im Laufe des Lebens hast Du dann weitere Erfahrungen gesammelt, die Dich in Deinem Glauben nur noch bestärkt haben. In weiterer Folge bestimmen Deine Gedanken Dein Leben. Erstmal wollen wir jedoch klären, von wem wir unsere Glaubenssätze haben.

Unsere inneren Überzeugungen sind eine Mischung aus folgenden Einflüssen:

  • Herkunftsfamilie: Eltern, Grosseltern, Geschwister
  • Verwandte: Onkeln, Tanten, Cousinen, Cousins
  • Bekannte und Freunde
  • Wahlfamilie: Partner, Kinder, Schwiegereltern
  • Schule und Beruf: Erziehende und Vorgesetzte
  • Gesellschaftliche Normen und Medien
  • Eigene Erfahrungen im Leben

Unser Gehirn wird täglich mit tausenden Informationen konfrontiert. Aus diesem Grund filtert es alles, was für uns und unsere Wahrnehmung relevant ist. Hierbei kommen unsere Glaubenssätze ins Spiel. Erstens erleben wir, woran wir glauben. Zweitens sehen wir nur, worauf unser Fokus liegt. Drittens suchen wir (unbewusst) nach Bestätigung für unsere bisherigen Erfahrungen.

Bestimmt kennst Du Menschen, die gerne folgende Aussage tätigen: „Das war doch klar, dass DAS wieder mir passieren muss.“ Ein typisches Beispiel für eine innere Überzeugung. Jemand geht schon davon aus, dass ihm ein bestimmtes Ereignis widerfahren wird. Ein derartiges Mindset besteht aus Angst, Unsicherheit und einer negativen Erwartungshaltung.

Glaubenssätze auflösen: Wie beeinflussen uns Gedanken?

Was Du über Dich denkst, strahlst Du aus. Somit ziehst Du entsprechend Menschen und Ereignisse an, die Deine Selbstwahrnehmung wiederum bestätigen. Diese unbewussten Programme haben auch Einfluss darauf, wie Du Dich verhältst. Mehr noch: Auch Dein Erfolg hängt damit zusammen, ob Du negative Glaubenssätze auflösen kannst oder nicht.

Kurz gesagt: Glaubenssatz  Verhalten  Erfahrung. Das ist der negative Kreislauf von destruktiven Glaubenssätzen.

Positive und negative Glaubenssätze

Zum Glück gibt es auch positive Glaubenssätze oder die Möglichkeit, negative Glaubenssätze aufzulösen. Egal, ob Du gut oder schlecht über Dich oder einen Lebensbereich denkst. Deine Gedanken bestimmen, in welche Richtung sich Dein Leben entwickelt.

  • Negative Glaubenssätze fühlen sich wie Blockaden im Leben an. Sie hindern Dich in einem oder mehrere(n) Lebensbereich(en) am Vorankommen.
  • Positive Glaubenssätze lassen Dich erfolgreich fühlen. Du bist glücklich und Dein Leben scheint zu fliessen.

Beispiele für negative Glaubenssätze

  1. Das passiert immer nur mir.
  2. Geld verdirbt den Charakter.
  3. Es gibt keine wahren Freunde.
  4. Männer wollen nur Spass.
  5. Frauen wollen nur mein Geld.
  6. Ich bin dumm und uninteressant.
  7. Meine Meinung ist nicht wichtig.
  8. Niemand interessiert sich für mich.
  9. Das wird sowieso schiefgehen.
  10. Ich war schon immer vom Pech verfolgt.

Beispiele für positive Überzeugungen

  1. Ich erkenne das Positive im scheinbar Negativen.
  2. Geld fliesst in mein Leben.
  3. Auf meine Freunde ist Verlass.
  4. Es gibt viele Männer, die eine Beziehung wollen.
  5. Frauen mögen mich, so wie ich bin.
  6. Ich bin schlau und eine interessante Persönlichkeit.
  7. Was ich denke, ist wichtig.
  8. Es gibt viele Menschen, denen ich viel bedeute.
  9. Ich schaffe das.
  10. Das kann jedem einmal passieren.

Ist Dir bezüglich Deiner inneren Selbstgespräche etwas aufgefallen?

  • Jede dieser Aussagen kann man relativeren. Sprich, es sind per se keine Verallgemeinerungen. Du machst sie jedoch aus Überzeugung dazu.
  • Glaubenssätze sind individuell. Das erkennst Du daran, dass Deine innere Überzeugung Dein Leben bestimmt, während sie in Deinem Gegenüber überhaupt keine Auswirkung hat.
  • Verallgemeinerte Aussagen können niemals die „ganze“ Wahrheit sein. Sondern immer nur ein Teil davon oder eben eine bestimmte Perspektive einer Sache.

Glaubenssätze auflösen mit EFT

Möchtest Du Deine negativen Glaubenssätze auflösen und Deine Ziele erreichen? Dann verrate ich Dir, wie das mit einer Methode aus der Emotional Freedom Technique möglich ist. Gleich vorweg: Um etwas im Leben verändern zu können, musst Du erkennen, was gerade ist. In dem Fall, was Deine negativen Überzeugungen sind.

Palast der Möglichkeiten und Emotional Freedom Techniques

Bei der EFT-Methode „Palast der Möglichkeiten“ geht man davon aus, dass wir alle unbegrenzte Möglichkeiten hätten. Demnach setzen wir uns unsere Grenzen selbst.

Wie kannst Du Dir den Palast der Möglichkeiten metaphorisch vorstellen?

Grundsätzlich ist er unendlich gross und mit Räumen voller Glück und Überfluss. Wir dürften alle Räume betreten, auch die mit Überfluss und Reichtum. Jedoch fühlen wir uns am wohlsten, wenn wir etwas schon kennen. Sozusagen in unserer Komfortzone. Wir trauen uns nicht in andere Räume (unsere eigenen Begrenzungen). Warum ist das so?

Unsere inneren Überzeugungen halten uns zurück. An unseren Wänden steht „Ich kann…“ und „Ich kann nicht…“. Derartige Gedanken hindern uns an einem erfüllten Leben. Sie betreffen beinahe jeden Lebensbereich. Umso wichtiger, dass wir hinderliche Glaubenssätze auflösen wollen.

Denn, aufgrund unserer eigenen Wahrheit, befragen wir jedes Mal die Schriften an unseren Wänden. Dort steht nämlich alles, was unseren inneren Glaubenssätzen entspricht. „Ich kann nicht“, „Ich darf nicht“, „Ich muss“, …

Glaubenssätze auflösen – aber wie?

„Meine ständigen Gedanken werden meine Realität.“ Deshalb solltest Du Deine negativen Glaubenssätze auflösen. Vielleicht spielen sich in Deinen Gedanken Traumata ab oder Du leidest unter psychischer Belastung. Dann befindest Du Dich laut dem „Palast der Möglichkeiten“ in Deinem emotionalen Verliess. Dementsprechend ist es umso schwieriger, überhaupt aus seinem negativen Gedankenmuster zu entkommen.

Negative Glaubenssätze auflösen durch Affirmationen

Was sind Affirmationen? Darunter versteht man positive Glaubenssätze, die in unsem Unterbewusstsein verankert werden. Vorausgesetzt, wir wiederholen sie täglich. Durch das ständige Wiederholen formen sich unsere Gedankenmuster neu.

Möglicherweise wendest Du Affirmationen bereits an, aber sie „wirken nicht“. Woran kann es liegen, dass Affirmationen nicht wirken?

  • Ist die aktuelle Affirmation tatsächlich die, die Du wirklich willst?
  • Steht hinter Deinem Glaubenssatz noch ein weiterer Gedanke (tail end)?

Ich gebe Dir ein Beispiel. Angenommen, Du möchtest mehr verdienen. Deine Affirmation ist: „Ich verdiene im Monat 3.500 Euro.“ Dazu können aber noch „tail enders“ oder Boykotteure kommen:

  • …, aber wenn ich mehr verdiene, zahle ich viel mehr Steuern.
  • …, wenn ich mehr verdiene, werden andere neidisch sein.
  • …, aber wenn ich mehr verdiene, dann muss ich aufpassen, das auch beizubehalten.

Die Liste an inneren Boykotteuren ist schier endlos. Zum Glück gibt es eine Lösung: EFT (Emotional Freedom Techniques).

Innere Boykotteure entdecken

Um die EFT-Methode „Palast der Möglichkeiten“ voll nutzen zu können, müssen wir im EFT Coaching Deine Boykotteure aufdecken. Etwa folgende Fragen haben sich bisher als hilfreich erwiesen:

  • Wenn es einen emotionalen Grund dafür gäbe, dass die Affirmation nicht wirkt, welcher könnte das sein?
  • Vervollständige diesen Satz: „Damit ich mehr Geld verdienen kann, müsste ich…“
  • Erweitere folgenden Satz: „Mehr Geld zu verdienen, erinnert mich an…“

Gemeinsam finden wir heraus, welche Gedanken zwischen Dir und positiven Glaubenssätzen stehen. Durch die EFT-Klopftechnik lösen wir sie auf.

Schritte zu neuen Glaubenssätzen im Palast der Möglichkeiten

  1. Entwickle eine Affirmation, die zu Deinem „Ich“ passt, das Du gerne sein möchtest. Gerne helfe ich Dir im EFT Coaching bei der richtigen Formulierung von Affirmationen.
  2. Forsche immer nach den Boykotteuren, wenn sie nicht wirkt.
  3. Zerlege die inneren Boykotteure in ihre Aspekte (wenn möglich) und bringe sie mit Tapping auf 0.
  4. Wiederhole die Affirmation. Mache die Schritte 1-3 so oft wie nötig.

Glaubenssätze auflösen: Affirmationen und EFT

Viele unserer Affirmationen laufen gar nicht bewusst ab. Wir denken den lieben, langen Tag. Somit laufen auch unsere unbewussten Programme ab. Demzufolge erschaffen sie auch unsere Realität. Häufig stehen wir dann vor unüberwindbaren Hürden. Wir haben innere Blockaden.

In einer EFT Sitzung betrachten wir Deine Affirmationen genauer. Gleichzeitig wenden wir die EFT-Klopftechnik an. Am Ende kennst Du Deine hinderlichen Glaubenssätze, Traumata werden aufgelöst und Du fühlst Dich (emotional) befreit. Bei der Emotional Freedom Technique machen wir nichts ungeschehen. Jedoch schaffen wir einen anderen Blickwinkel auf das Geschehene.

Das Wort Freedom lässt schon erahnen, dass es um Deine persönliche Freiheit geht.

Was ist EFT?

Unter EFT oder Emotional Freedom Techniques versteht man eine sanfte Form der Klopfakupressur. Dabei geht man davon aus, dass unsere Probleme im Leben auf einen stockenden Energiefluss zurückzuführen sind. Aus diesem Grund klopft man bei der Klopfakupressur auf bestimmte Punkte am Körper. Gleichzeitig fokussierst Du Dich auf Deine Affirmationen.

So lösen sich bisherige Verbindungen im Gehirn; neue entstehen. Klarerweise schauen wir in der Sitzung auch darauf, was die Boykotteure in Deinen Affirmationen sind. Diese „beklopfen“ wir. Genaue Informationen zu EFT findest Du in meinem Beitrag dazu.

Abschliessendes Fazit zum Thema Glaubenssätze auflösen

Negative Glaubenssätze auflösen, meint eine gravierende Lebensveränderung. Klarerweise in die positive Richtung. Nach der Metapher im Palast der Möglichkeiten wirst Du nach der Kombination aus EFT und Affirmationen neue, grössere Räume betreten. Deine Wände mit negativen Glaubenssätzen werden verstummen. Stattdessen werden Sie mit positiven Gedankenmuster überschrieben. Gerne helfe ich Dir dabei.

FAQ | Häufig gestellte Fragen zu EFT

Muss ich daran glauben, dass EFT wirkt?

Nein, EFT wirkt auch, wenn Du nicht daran glaubst. EFT wirkt unabhängig von unserer Erwartungshaltung – und deshalb hat die erstaunliche Wirkung von EFT auch nichts mit Placebo-Effekten zu tun. Die Erfahrung zeigt, dass EFT manchmal gar besser, schneller und unvermittelter wirkt, wenn Menschen ganz neutral und offen der Intervention begegnen. Sicher solltest Du aber EFT nur dann anwenden, wenn Du dies auch möchtest. 

Zwinge Dich oder andere bitte niemals zu einer EFT-Behandlung. 

Kann EFT auch bei Kindern angewendet werden?

Ja, auf jeden Fall. Junge Menschen sind erfahrungsgemäss offen Neues kennenzulernen und spüren die Veränderung schnell. Ich habe selber mit meinen Kids über 10 Jahre Klopferfahrung und greife diesbezüglich auf eine grosse Praxiserfahrung zurück. Da wir unsere Finger und Akupunkturpunkte immer dabei haben, lernen die jungen Menschen den Umgang mit einem Tool, das sie immer dabei haben werden. Und zudem gehe ich davon aus, dass der Stresslevel in unserer Gesellschaft in den nächsten Jahren nicht abnehmen wird. 

Wie stark soll ich klopfen?

EFT ist eine sanfte Technik. Klopfe so stark, dass Du das Klopfen gut spürst. Auf keinen Fall solltest Du entzündete oder schmerzhafte Körperstellen klopfen. Du kannst auch jederzeit einen Punkt überspringen. Das Überspringen von Punkten wird keinen Einfluss auf den Erfolg haben. 

Wieviele Male soll ich pro Punkt Klopfen?

Erfahrungsgemäss klopfen wir bei einem routinierten Durchgang 7-8 Mal einen einzelnen Punkt. Wichtig ist, dass Du wegen der Anzahl keinen Stress hast, d.h. Du musst die Male nicht zählen. Vertraue auf Deine Intuition! Manchmal gibt es auch Punkte, bei denen Du spürst, dass das Klopfen sehr angenehm ist. Natürlich darfst Du auch mehr als 7-8 Mal klopfen bei Deinen “Lieblingspunkten”. Konzentriere Dich nicht speziell auf die Anzahl der Klopfbewegungen, sondern, dass Du während dem Klopfen Deine Gedanken auf das zu behandelnde Thema richtest.

{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}

Wann möchtest Du Dein Anliegen mit mir besprechen?

Du kannst mir schreiben oder anrufen. 
Ich melde mich bei Dir!